Pokémon Ninja Spinner – Unser Guide zum Quajutsu-Set!

2026-03-14 09:00:00 / Card-Corner Blog - Informationen / Kommentare 0

Am 13. März ist mit Ninja Spinner das vierte japanische Set der aktuellen Mega-Entwicklung-Ära des Pokémon-Sammelkartenspiels erschienen. Falls ihr wissen wollt, aus welchen Karten die Erweiterung besteht, worauf ihr ein besonderes Augenmerk werfen solltet und was das Set darüber hinaus zu bieten hat, seid ihr hier an der richtigen Stelle.

Die Erweiterung mit dem Kürzel M4 besteht in seiner Hauptzählung aus 83 Karten und fokussiert sich im Groben wie schon die zurückliegenden Sets auf Pokémon, die mit dem aktuellen Videospiel Pokémon-Legenden: Z-A eine neue Mega-Entwicklung erhalten haben – noch nicht mit dabei sind allerdings die Mega-Entwicklungen aus dem DLC zum Spiel; diese hebt man sich augenscheinlich für noch kommende Erweiterungen auf.

So leitet sich der Name von Ninja Spinner relativ offensichtlich von Quajutsu (engl. Greninja) ab, dessen mega-entwickelte Form als alleiniges Pokémon auf Display und Booster-Packung zu sehen ist und klar im Mittelpunkt der neuen Erweiterung steht. Ebenfalls ihr Mega-Entwicklungs-Debüt feiern darüber hinaus Pyroleo (engl. Pyroar), die Ewigblütler-Form von Floette sowie das Drachen-Pokémon Tandrak (engl. Dragalge).

Neben den Pokémon haben auch einige weitere Charaktere sowie Orte aus dem auf Illumina City fokussierten Videospiel einen Auftritt. So hat der Prismaturm eine eigene Stadion-Karte spendiert bekommen und auch Persönlichkeiten wie Azett (engl. AZ), Gipson (engl. Phillipe) und Matière (engl. Emma) sind mit von der Partie – hierzu aber ein kleiner Wermutstropfen vorab: Die letztgenannte Detektivin hat in diesem Set keine Umsetzung als Special Art Rare erhalten.

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Die teuersten Karten des Sets!

Für die meisten Sammlerinnen und Sammler richtig spannend wird es erst nach der eigentlichen Hauptzählung. Hier beginnen die Secret Rares, von denen Ninja Spinner gleich 37 an der Zahl zu bieten hat. Aufgeteilt nach Karten-Typ erwarten euch hier die nachfolgend aufgeführten besonderen Karten:

  • 12 Art Rares (AR)
  • 8 Fullart-Pokémon (davon 4 Mega-Entwicklungs-Pokémon-ex und 4 reguläre Pokémon-ex)
  • 4 Fullart-Item-Karten
  • 4 Fullart-Trainer-Karten
  • 2 Fullart-Stadion-Karten
  • 4 Pokémon-Special Art Rare (SAR)
  • 2 Trainer-Special Art Rare
  • 1 Gold-Karte (MUR)

Während die AR- und SAR-Karten mit den unterschiedlichsten künstlerischen Stilen gewohnt effektiv auf sich aufmerksam machen, bieten die diversen Fullart-Karten aus illustratorischer Sicht eher nur „more of the same“. Bei den Art Rares ist wiederum auffällig, dass alle Partner-Pokémon der sechsten Generation eine eigene Umsetzung erhalten haben. Allerdings wurde mit Amphizel (engl. Frogadier) nur der Weiterentwicklung von Froxy (engl. Froakie) ebenfalls eine AR spendiert – was angesichts des generellen Hauptfokus des Sets auf die Endentwicklung Quajutsu aber nur wenig überraschen dürfte. Nicht ganz uninteressant in dem Zusammenhang ist übrigens, dass sich unter den regulären Karten des Sets neben Rutena (engl. Braixen) auch Igastarnish (engl. Quilladin) findet – es ist damit die erste Sammelkarte des weiterentwickelten Pflanzen-Starters seit über einem Jahrzehnt!

Wenn wir aber beim Wasser-Starter der Kalos-Region bleiben, wird mit Blick auf die SAR von Quajutsu eine weitere Besonderheit ersichtlich: Nicht nur ist die Karte mit der Sammlernummer 114/083 für sich allein genommen schon eine wahre Augenweide und neben der Gold-Karte sicherlich die Chase-Karte des Sets. Wenn man aber zusätzlich die AR-Umsetzungen der Vorentwicklungen hinzu nimmt, ergibt sich eine zusammenhängende Illustration. Passenderweise wurden die Karten allesamt von Susumu Maeya beigesteuert.

Ebenfalls nicht unerwähnt bleiben sollen zwei Karten, die sich ebenfalls dieselbe Künstlerin teilen: Die AR zu Kukmarda (engl. Watchog) und die Fullart-Stadion-Karte zum Prismaturm haben zwar kein verbundenes Artwork, befinden sich aber augenscheinlich im selben Setting. So ist in beiden Illustrationen Nacht und der markante Turm von Illumina City ist auf beiden Karten von einem bedrohlich anmutenden Leuchten umgeben.

Die allein aufgrund ihrer Seltenheit mit relativer Sicherheit aber teuerste Karte des Sets wird wohl die Gold-Karte (offiziell als Mega Ultra Rare bezeichnet), die sich natürlich ebenfalls Quajutsu in mega-entwickelter Form widmet. Karten dieser Seltenheitsstufe haben sich in jüngster Vergangenheit als besonders schwierig zu ziehen herausgestellt, sodass ihr euch wirklich glücklich schätzen könnt, sollte euch beim Öffnen eines Boosters ein goldenes Schimmern entgegnen.

Neben Quajutsu verfügt Ninja Spinner aber sonst über keine offensichtlichen Chase-Karten, weshalb es schwierig ist vorherzusagen, welche Karten sich nachfolgend als besonders wertvoll herausstellen werden. Die sonstigen SARs sind natürlich immer eine sichere Wette, ob sich nun aber Floette, Azett oder vielleicht doch Chillabell (engl. Cinccino) mit seiner außergewöhnlich schönen Illustration an die dritte Position setzen können wird, wird die Zeit erst noch zeigen müssen.